A-Ha Erlebnisse - Bericht vom Kurs mit Klaus Stangl
Geschrieben von: Babsi   
Dienstag, den 20. April 2010 um 09:41 Uhr

Endlich war es soweit, am Samstag, 11. September und Sonntag,

12. September 2010 fand der lang ersehnte Rinderkurs mit

Weltmeister Klaus Stangl bei uns im Stall in Hawangen statt.

 

 

Damit man sich schon mal etwas kennen lernen kann, trafen wir uns bereits am Freitagabend im Café Graf zu einer gemütlichen Runde. Gleich ging es um das liebste Thema, unsere vierbeinigen Freunde, und es wurde fleißig gefachsimpelt.

 

Endlich ging es dann am Samstagmorgen um 9:00 Uhr los. Zuerst hieß es jedoch Theorie pauken. Auf dem Programm standen die genauen Regeln und Strategien in den Disziplinen Cattle Penning und Team Penning. Video-Ausschnitte von der Europameisterschaft in Dänemark dienten zur Verdeutlichung des Erklärten.   Anhand der gezeigten Ritte konnte Klaus sehr gut erläutern, was gut und was nicht so gut war. So hatte jeder von uns ein regelrechtes A-Ha Erlebnis.

 

Nach dem Mittagessen ging es dann endlich aufs Pferd. Alle waren schon ganz heiß drauf, das Gelernte endlich in der Praxis umsetzen und ausprobieren zu können.

Die Teilnehmer wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. Doch Gruppe 1 staunte nicht schlecht, als es erst mal an die Trockenarbeit ohne Rind ging. Da hieß es erst mal selber rennen – puh! Während des Warmreitens unserer Pferde gab Klaus Stangl wertvolle Tipps. Er nahm sich jedes Pferd/Reiterpaar individuell vor und gab Tipps.  Grundsätzlich muss ein Pferd für die Rinderarbeit gut warm geritten sein. Ein schnelles Reaktionsvermögen von Pferd und Reiter ist zwingend notwendig. Das Pferd muss punktgenau und auf Kommando stoppen und schnelle Wendungen vollziehen können. Um das Pferdmaul zu schonen, hält uns Klaus Stangl immer wieder an, die Pferde unbedingt zwischen den Schenkeln zu reiten und mit den Beinen zu lenken, nicht mit den Zügeln. Unsere Vierbeiner danken es uns.

 

Dann wurden die Rinder in die Halle getrieben und der Spaß konnte beginnen. Auch hier mussten wir erst wieder vom Boden aus, also zu Fuß, die Rinder arbeiten. Dies verdeutlichte sehr gut, wie einfach ein Rind eigentlich zu lenken und zu kontrollieren ist … eigentlich.  PUH, sind die Dinger vom Boden aus groß!! Vom Pferd aus ist  alles überschaubarer. Dann das ganze vom Pferd aus. Immer wieder erklärte uns Klaus, wie wir ein Rind lesen und kontrollieren können. Wichtig ist auch, zum Richtigen Moment Ruhe in die Rinderarbeit zu bringen, nicht immer nur Vollgas.

Dadurch, dass jeder Ritt von den anderen Teilnehmern analysiert werden musste, bekam man langsam mehr Sicherheit.

 

Für die Gruppe 2 stand dann nochmals das Gleiche auf dem Programm.

 

Am Sonntag, dem 2. Lehrgangstag stand dann das Team-Penning auf dem Programm. Nach dem gleichen Aufwärm- und Übungsmuster vom 1. Tag konnte es dann los gehen. Heute wurde unter Turnier-Bedingungen geritten.

Unglaublich, aber schon stieg der Adrenalinspiegel in die Höhe.

 

Alle Teams versuchten natürlich, die Rinder möglichst schnell in das Penn zu treiben.  Letztendlich konnten Hausherr Walter Rothach, seine Tocher Tina und Beate Urban das Finale für sich entscheiden.

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassend war der Rinder-Kurs sehr kurzweilig, informativ und hilfreich.

Für die Neulinge sowie für die erfahrenen Rinder-Reiter waren wertvolle Tipps und Anregungen dabei. Das Mittagessen war wie immer sehr lecker und die Bewirtung prima. Dank an Geli und Team!

 

Danke auch an Klaus Stangl für zwei spannende Tage und viel Geduld.

 

An den folgenden Cow Fun Day´s, können wir dann gleich unter Beweis stellen, was wir gelernt haben.

 

Viel Glück!

 
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